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…Ein origineller Platz


Ursprünglich war der Dorfplatz ein Ort, an dem man sich traf, um sich zu unterhalten, zu diskutieren und sich zu informieren. Man konnte dort meist auch auf dem Markt einkaufen und ″Geschäfte machen“. Es war jedenfalls ein Ort der Geselligkeit, der immer sehr belebt war.

Dieselbe Atmosphäre wollten auch die Organisatoren des ″Geschäftsplatzes″ anlässlich dieses noch ziemlich neuen Ereignisses schaffen, das vom 1. bis 5. Februar 2010 zum sechsten Mal in der Halle 7 des Palexpo stattfinden und diesem Anspruch sicher erneut genügen wird.

Das jährliche Treffen, das einen wichtigen Platz im Terminkalender der regionalen sozio-ökonomischen Veranstaltungen einnimmt, hat deshalb immer mehr Erfolg, weil alle Akteure – ob Dienstleister, Partner, Aussteller, Inserenten oder auch Besucher – einbezogen werden. Die Voraussetzungen für das Ereignis wurden also geschaffen und werden genutzt, um es weiter zu entwickeln und ihm den Charakter zu verleihen, der dem Wunsch der Beteiligten entspricht.

Damit die Handlungen, die unser Berufsleben bestimmen, sinnvoll und nützlich sind, sollte man es wagen, anders zu sein, doch gleichzeitig seine Tradition pflegen und verstehen, dass die heutige Wirtschaft morgen schon überholt sein wird. Man sollte stolz sein auf das, was man kann und leistet, sich aber auch in Frage stellen; man sollte begreifen, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann als allein, und man sollte nicht nur die geographischen Grenzen öffnen, sondern auch die intellektuellen oder geistigen, und nicht zuletzt sollte man an seine Projekte glauben und daran festhalten.

Die Nachhaltigkeit und alle Bereiche, die damit zusammenhängen, sind Teil des ″Geschäftsplatzes″, vor allem dank der FEDRE (Europäische Stiftung für die nachhaltige Entwicklung der Regionen), die von Anfang an dabei war und ihr jährliches Forum 2010 im Rahmen des ″Geschäftsplatzes″ unter das umfassende Thema “Ökoenergie“ stellt.

Indem die Veranstaltung 2010 einerseits dank der Unterstützung der französischen Handelskammer zum “Pavillon Frankreichs“ wird und andrerseits den Iran als Ehrengast empfängt, beweist sie, dass sie sich der Weltwirtschaft öffnet und somit die traditionelle Rolle der Stadt Genf auf internationaler Ebene bekräftigt.

Wir wünschen nicht nur, dass die verschiedenen Akteure des sozio-ökonomischen Sektors die Geschäfte vorantreiben – was am Anfang eines Jahres ja bekanntlich getan werden sollte – sondern wir möchten sie, wie schon bei den vorherigen Veranstaltungen, auch auffordern, offen und kritisch zu sein, dabei jedoch stets konstruktiv und optimistisch zu bleiben.


Enza Testa Haegi, Präsidentin
Place des Affaires et de la Franchise

http://www.placedesaffaires.biz


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